Blutegeltherapie

Theraphieform mit langer Geschichte

Sie gleicht einem sanften Aderlass und kann zu den Ausleitungsverfahren gezählt werden. Sie ist ist entgiftend, entstauend und lymphstrombeschleunigend.

Blutegeltherapie 

Was ist die Blutegel-Therapie? 

Die Blutegel-Therapie, auch als Hirudotherapie bekannt, ist eine alternative medizinische Behandlung, die auf der Verwendung von medizinischen Blutegeln (Hirudo medicinalis) basiert. Diese Therapie hat eine lange Geschichte und wurde bereits in der Antike zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt. Sie gleicht einem sanften Aderlass und kann zu den Ausleitungsverfahren ( entgiftend, entstauend, lymphstrombeschleunigend) gezählt werden.

Wie funktioniert die Blutegel-Therapie? 

Die Blutegel-Therapie beruht auf den enzymatischen und gerinnungshemmenden Eigenschaften des Speichels von Blutegeln. Wenn ein Blutegel auf die Haut platziert wird, saugt er sich fest und gibt dabei bis zu 100 verschiedene Substanzen ab, die die Blutzirkulation fördern, Entzündungen reduzieren und Schmerzen lindern können. Die wichtigsten blutgerinnungshemmenden Bestandteile des Speichels sind Hirudin und Calin, das Eglin C ist wegen seiner entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkung beliebt. Der Blutegel saugt während des Prozesses auch eine geringe Menge Blut, was zusätzlich zur Verbesserung der Durchblutung beitragen kann. Ein Nachbluten bis zu 24 Stunden nach der Behandlung ist möglich. 

Wofür wird die Blutegel-Therapie eingesetzt? 

Die Blutegel-Therapie wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt, darunter Arthrose, Venenentzündungen, Hämatome, Krampfadern, Rheuma, Ohrgeräusche, Furunkel, Wundheilungsstörungen, Entzündungen, bei einigen Hauterkrankungen. u.v.m. 

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

Obwohl die Blutegel-Therapie im Allgemeinen als sicher gilt, können lokale Reaktionen wie Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz auftreten. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Es ist wichtig, dass die Therapie von qualifizierten Therapeuten  durchgeführt wird, um das Risiko von Infektionen zu minimieren. 

Wann darf eine Blutegel-Therapie nicht angewandt werden? 

Bei: Marcumar, Warfarin , Heparin o.Ä. blutverdünnend eingestellte Patient:Innen , Immunsupprimierten Menschen (zB. HIV, Krebs), Menschen mit Blutgerinnungsstörungen (Hämophilie, Thrombozytopenie), Anämie (Blutarmut), bei Magenschleimhautentzündungen mit Schleimhautdefekten, Magen- Darmblutungen, Magengeschwüren, bei schweren Immundefekten oder medikamentöser Unterdrückung des Immunsystems, bei Patient:Innen mit speziellen Eiweißallergien, Diabetis mellitus , Leberzirrhose und leider auch bei Schwangerschaft darf eine Blutegel-Therapie nicht durchgeführt

Gemäß § 3 des deutschen Heilmittelwerbegesetzes, weise ich darauf hin, dass sämtliche auf dieser Internetseite dargestellten Therapien, wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Es handelt sich ausnahmslos um Verfahren der alternativen Medizin. 

Kontakt

Claudia Raderschatt

Naturheilpraxis an der Volme

Dahler Straße 56

58091 Hagen

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 01575 / 1409717

Öffnungszeiten
Montag: 9:00 - 19:00
Mittwoch: 15:00 - 17:30
Donnerstag: 8:00 - 13:00
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